Das Zeitalter der Star-Mode hat gerade erst begonnen: Sarah Jessica Parker präsentiert ihre eigene Kollektion ‘Bitten’, Madonn macht H&M-Mode Scarlett Johansson designt für Reebok, Claudia Schiffer macht Schmuck, Kylie Minogue präsentiert Bikinis und bald wird es Mode von Sienna Miller geben. Halt – bitte nicht falsch verstehen: Die Topshop-Kollektion von Kate Moss war wirklich stylisch und die Verkaufsstrategie, den Kleidungsstil der Stars auf eine Modekollektion zu münzen, ist brillant, aber langsam beschleicht einen das Gefühl: Jetzt wirds zu viel. Kann man denn ehrlich glauben, dass Victoria Beckham ihre neue Jeanslinie ‘DVB’ selbst designt hat? Wer ist wirklich davon überzeugt, dass Germany’s Next Topmodel Star Heidi Klum höchstpersönlich mit der Heißkleberpistole Glitzersteinchen auf Sandalen klebt? Das ganze ist schwer zu beantworten. Jedoch scheint sich fast jede Starkollektion gut zu verkaufen. Das reicht dem Bekleidungshandel wohl als finales Argument.
Eine Starkollektion macht noch keinen Sommer
Veröffentlicht am 07.06.2009 auf starkollektionen.de